Mittwoch, 11. Juni 2014


Written by Rainer: rainer.lehrer@yahoo.com

Learn languages: Rainer: + 36 20 334 79 74 or + 36 20 549 52 97

Click here!         English version      German version     Hungarian version     Russian version       French version    Spanish version    Latin version     all seven versions together
 

 
 
Kosmetiker, Friseur, Psychologe und Lehrer
Warum gehen die Leute zum Friseur oder Kosmetiker? Ich denke hierbei nicht nur an Frauen, sondern auch an Männer. Der Friseur ist wichtig, weil man mit seiner Haarpracht die Stirn entweder besser zeigen oder sie auch verstecken kann. Die Gesichtsmassage beim Kosmetiker ist nötig, um den Krampf in den Gesichtsmuskeln, den man sich zugezogen hat, weil den ganzen langen Tag gelächelt werden muss,  heraus zu massieren. In diesem Fall würde ich aber einfacher eine saure Zitrone vorschlagen, weil sie die Gesichtsmuskeln genau in die entgegengesetzte Richtung zieht, und sie auf diese Weise entspannt.
Der Psychologe? Nein, das ist zu direkt. Wir alle haben meistens Probleme, aber entweder fressen wir sie in uns hinein oder versuchen im besten Fall, sie zu lösen. Doch so krank fühlen wir uns meistens nicht, um sofort zum Psychologen zu rennen, der Kosmetiker oder Friseur gilt als zu gesprächig, die beste Freundin oder der beste Freund ist nie zur Hand, wenn man sie wirklich braucht, und wirklich sein Herz ausschütten kann man dort auch nicht, weil man ja natürlich das positive Bild, das man jahrelang in dieser Person über sich selbst aufgebaut hat, nicht durch einen unvorsichtigen, eventuell Falschalarm zerstören will. Das Dilemma ist meist, dass man dadurch so einer Person am wenigsten erzählen kann. Also, wohin?
Vielleicht zum Privatsprachlehrer! Wir gehen dorthin, um eine Sprache zu lernen, also zu sprechen. Man kann über sehr viele Dinge sprechen. Und nach kurzer Zeit kann man auch über intimere Themen sprechen. Wenn es dann doch irgendwann zu peinlich wird, schickt man diesem Lehrer eine SMS, und verabschiedet sich freundlich. Der Lehrer ist von diesem Standpunkt her ideal, er kennt unsere Freunde, Bekannten und Familie nicht, weiß eigentlich nichts über uns, und deshalb gehen wir auch keine große Gefahr ein, dass unsere Geheimnisse ausgeplaudert werden könnten.
Ich lade alle ein, das einmal selbst auszuprobieren. J
 
 

 

Back to portal! Click here! For more reading practice!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen